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Fahrzeugpräsentation der Nordwestbahn
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NORDWESTBAHN | 17.11.2009 | 806 Aufrufe | 0 Kommentare
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| Die Nordwestbahn verkehrte erstmals mit Fahrgästen zwischen Krefeld und Kleve |
Auf Einladung der Nordwestbahn nahm der Fahrgastverband PRO BAHN mit aktiven Mitgliedern an der Präsentationsfahrt von Krefeld nach Kleve und zurück teil. Der erste Eindruck war durchaus positiv. Mit an Bord waren neben der Presse auch führende Politiker, darunter auch Landrat Wolfgang Spreen von der CDU sowie Bodo Wissen (SPD) vom NRW-Verkehrsausschuss. Auch mit an Bord waren Martin Hussmann (VRR), Martin Meyer-Luu (Geschäftsführer Nordwestbahn) sowie Jochen Slabon vom Fahrzeughersteller ALTSTOM.
Um 13.49 Uhr fuhren wir von Krefeld in Richtung Kleve ab. Die Bahnhöfe zwischen Krefeld und Kevelaer wurden teilweise mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Triebwagen passiert, bevor in Kevelaer und Goch jeweils ein Halt wegen den Zugkreuzungen eingelegt werden musste. In Kleve wurde dann ein Aufenthalt von einer Viertelstunde eingelegt, bevor es anschliessend zurück nach Krefeld ging. Auch die regulären Fahrgäste an den Bahnhöfen staunten nicht schlecht, als erstmals die NordWestBahn mit Fahrgästen über die Strecke fuhr.
Der Fahrzeugtyp CORADIA LINT 41H von der Firma ALSTROM bietet pro Triebwagen 136 Sitzplätze, davon 16 Sitzplätze in der ersten Klasse. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 Kilometer die Stunde. Die Einstiegshöhe liegt bei 78 Zentimetern, daher ist ein barrierefreier Einstieg an den neuen Bahnsteigen entlang der Strecke des „Niers-Expresses“ (außer Weeze, Krefeld-Oppum und Meerbusch-Osterrath in Fahrtrichtung Düsseldorf) möglich. An den anderen Bahnhöfen bzw. Haltepunkten sowie auf der Strecke der RB-Linie 31 (Xanten-Duisburg) kommt eine herhausfahrbare Treppe zum Einsatz.
Nur 25 % Begleitquote
Es gibt aber auch seitens des Fahrgastverbandes PRO BAHN etwas zu kritisieren. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat nur eine Begleitquote von 25 Prozent bestellt. Das heißt, nur auf jeder vierten Fahrt wird ein Zugbegleiter mit an Bord sein. Dafür sorgt ein Videoüberwachungssystem für mehr Sicherheit unter anderem gegen Vandalismus. Schäden sollen laut Geschäftsführer Meyer-Luu innerhalb von 24 Stunden beseitigt werden.
Fazit
Der erste Eindruck war sehr gut. Die hohe Pünktlichkeitsrate und Zufriedenheitsquote anderer NordWestBahn-Strecken macht uns sehr optimistisch, dass dies in knapp vier Wochen auch am Niederrhein der Fall sein wird.
Bilder von der Präsentationsfahrt

Der Lint 41 H hat Einfahrt in den Krefelder Hauptbahnhof

Der Innenraum

Der erste notwendige Halt in Kevelaer. Von vorne der Talent der DB bei der Einfahrt aus Kleve kommend

Der zweite Halt aufgrund einer Zugkreuzung in Goch auf Gleis 3

Pause in Kleve auf Gleis 2. Auf Gleis 1 Ausfahrt des VT 628 in Doppeltraktion in Richtung Düsseldorf

Ein seltenes Foto im Klever Bahnhof (DB-Talent & LINT 41 H von der NordWestBahn)

Wartend auf den Gegenzug auf der Rückfahrt in Kevelaer auf Gleis 1 |
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