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VRR und ZRL bestellen 3,3 Mio. Zugkilometer
pfeil_hweisz10 EUROBAHN | 22.08.2009 | 611 Aufrufe | 1 Kommentar
Verkehrsvertrag unterzeichnet: Ab Dezember fährt die eurobahn
Mit der heutigen Unterzeichnung des Verkehrsvertrages in den Düsseldorfer Rheinterrassen beginnt für die eurobahn die "heiße Phase": Das private Eisenbahnunternehmen übernimmt ab dem 13.12.2009 den Schienenverkehr auf dem sogenannten Maas-Rhein-Lippe-Netz, bestehend aus den beiden RE-Linien: RE3 „Rhein-Emscher-Express“ Hamm – Dortmund – Gelsenkirchen – Düsseldorf und RE13 „Maas-Wupper-Express „ Hamm – Wuppertal – Düsseldorf – Mönchengladbach – Venlo (NL).

Die eurobahn hatte diese Strecken nach einer europaweiten Ausschreibung 2007 gewonnen.

Mit ihrer Unterschrift unter den Verkehrsvertrag haben die beiden Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) bei der eurobahn Fahrten von 3,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr bestellt. An der Menge der gefahrenen Zugkilometer wird sich gegenüber heute nichts ändern und auch der Fahrplan bleibt erhalten. Neu sind 18 moderne und fabrikneue Fahrzeuge vom Typ "FLIRT", die die eurobahn auf den Linien einsetzen wird. Diese sind sprintstark, hell und komfortabel. Die Niederflur-Triebwagen sind nahezu durchgängig von vorn bis hinten ohne Stufen begehbar, sind klimatisiert, leise und mit Videokameras ausgestattet.

VRR-Vorstand Martin Husmann bekennt sich seit Jahren eindeutig zum Wettbewerb an Rhein und Ruhr: „Die Erfolge sprechen für sich: Der Wettbewerb sorgt für mehr Qualität und weniger Ausgaben. Wir wollen auch in Zukunft weiterhin Zugkilometer ausschreiben und an die leistungsstärksten Anbieter vergeben, um somit für Bewegung auf dem Nahverkehrsmarkt zu sorgen, “ stellt Husmann in Rahmen der heutigen Vertragsunterzeichnung fest.

Winfried Stork, Verbandsvorsteher des ZRL und des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), betont die Wichtigkeit des Wettbewerbs im Bereich SPNV für die Aufgabenträger: "Mit den bereits in den vergangenen Jahren im Wettbewerb vergebenen Leistungen, sind in Westfalen bereits 70% der Leistungen in europaweiten Vergabeverfahren beauftragt.“

Hans Leister, Geschäftsführer der Keolis-Deutschland (eurobahn), freut sich besonders für die Fahrgäste in der Region. Die eurobahn werde neue Maßstäbe im Bereich Kundennähe und Service setzen, verspricht Leister: "Keolis Deutschland erweitert mit dem Betrieb dieser beiden Linien sein Netz zum zweiten Mal in Folge deutlich Richtung Westen und steigt damit in NRW zu einem der wichtigen Schienennahverkehrsunternehmen auf. Vor allem freuen wir uns, dass wir den Fahrgästen auf dem RE3 und dem RE13 mit den neuen komfortablen Fahrzeugen und dem verbesserten Service einen deutlichen Qualitätssprung bieten können.“


VRR-Vorstand Dr. Klaus Vorgang, VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann, Winfried Stork (Verbandsvorsteher ZRL und NWL), Keolis-Geschäftsführer Hans Leister und Francois Muller (Keolis Deutschland /Leiter operatives Geschäft) nach erfolgreicher Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r).

Quelle: VRR

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David Nijenhuis schrieb am
Mittwoch, den 28.Oktober 2009 um 15:57 Uhr
pfeil_hblau8 E-Mail-Adresse nicht angegeben
pfeil_hblau8 Website: nicht angegeben
pfeil_hblau8 Wohnort: Nijmegen
Und warum noch immer so langsam zwisschen Düsseldorf und Venlo? Der VRR schläft wieder durch! Kommt endlich schnelleres Fahrzeurmaterial, welche imbesonders schneller akzelleriert, ist es Fahrplanbmässig immer noch wie eine Schnecke.

Der VRR muss der Regionalbahnpolitik zwisschen MG und Kaldenkirchen aufheben und sorgen für bessere Anschlüsse in Venlo. Von Nimegen/Venray aus und umgekehrt ist es immer noch sehr eng mit 3-4 Minuten Umsteigezeit. VEOLIA wartet Anschlüsse nimmer ab und lässt Fahrgäte nahezu 30 Minutne warten!


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